Terror ohne Konsequenzen
Ein erneuter Terroranschlag eines Islamisten in Berlin offenbart nicht nur das Scheitern deutscher Integrationsromantik. Die Politik der offenen Grenzen tötet seit Jahren.
In Berlin fährt ein junger, polizeibekannter Islamist mit einem Wagen absichtlich in eine Menschenmenge des Christopher Street Days, um Teilnehmer zu töten.
Weder das Täter- noch das Opferprofil sind Zufall. Kaum eine Minderheit steht symbolisch klarer aus Sicht strenggläubiger Muslime für den Verfall des Westens als das extrovertierte Treiben einer LGBTQ-Szene, die ihre Sexualität offen zur Schau stellt. Nur Juden hasst man standardmäßig noch mehr. In Wahrheit kann es aber jeden „Ungläubigen“ treffen, der zur falschen Zeit am falschen Ort ist.
Dass die Polizei den Verdächtigen am frohen Sonntagabend in einer Schrebergartenanlage in Berlin lokalisieren konnte, ist ein starker Fahndungserfolg. Beim Zugriff der Polizei versuchte er die Beamten mit einem Messer zu attackieren, die Beamten feuerten tödliche Schüsse ab. Ein Attentäter weniger, das Grundsatzproblem bleibt.
10 Jahre nach dem Terrorattentat eines Islamisten mit einem LKW auf den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz in Berlin ist politisch genau nichts passiert, um diese Form von Gefährder gar nicht erst ins Land zu lassen. Oder – sollten sie bereits dank offener Grenzen im Land sein – sie zu identifizieren, die Bevölkerung vor ihnen zu schützen und sie im Idealfall außer Landes zu schaffen.
Jedenfalls solange man sie nicht bereits dank naiv-dummer Migrationspolitik in Turboverfahren längst eingebürgert hat.
Die Stadt Berlin rühmt sich regelmäßig damit, die meiste Zahl von Migranten eingebürgert zu haben. Am Samstag hat sie – wieder einmal – die Quittung dafür bekommen.
Über den Täter weiß man noch nicht alles, aber mehr als genug. Abdul Rahman Ballout ist 21 Jahre alt, er hat seine Wurzeln im Libanon, soll aber 2005 in Berlin geboren sein. Er ist deutscher Staatsbürger und damit ein exemplarischer Fall einer völlig gescheiterten deutschen Integrationspolitik. Das Nachrichtenportal NIUS berichtet aus einer internen Polizeimitteilung, wonach er der Polizei Berlin als Islamist und Straftäter wohlbekannt sei. Wörtlich heißt es: „Zu dem Beschuldigten liegen neben allgemeinpolizeilichen auch umfangreiche staatsschutzpolizeiliche Erkenntnisse im Bereich religiöse Ideologie/Islamismus vor. Ein Sprecher der Polizei bestätigte zudem öffentlich, dass Ballout der islamistischen Szene Berlins zugeordnet werde und Anhänger der Terror-Gruppe „Islamischer Staat“ sei.
Im Mai dieses Jahres hatte man ihn erst mit der Auflage, insgesamt 26 Gespräche mit Deradikalisierungsstellen zu führen, aus einer Jugendhaftstrafe entlassen. Die BILD berichtet wiederum, er sei erst im Mai 2026 wegen Vorbereitung einer schweren, staatsgefährdenden Gewalttat vom Amtsgericht Berlin-Tiergarten zu einem Jahr und zehn Monaten Haft verurteilt worden. Er war also polizeibekannt, vorbestraft, durch religiösen Fanatismus wohlbekannt, zum Teil von der Polizei observiert, aber dennoch auf Bewährung auf freiem Fuß.
Wer frisch aus dem Jugendknast entlassen gleich ein paar deutsche Schwule töten will, ist nicht mit Sozialarbeitern zu bändigen. Hat daran wirklich irgendjemand geglaubt?
Und dann wird es nahezu absurd: Für das Verfahren zur letzten Verurteilung hatte man ihn offenbar im Libanon festgenommen, wohin er geflohen war und zurück nach Deutschland gebracht. Deutschland holt sich die Attentäter auch noch mit Gewalt zurück ins Land.
Jetzt sind eine Frau tot, gut zwei Dutzend verletzt und mehrere Opfer schweben in Lebensgefahr.
Auch der deutsche Innenminister Alexander Dobrindt bestätigte zwischenzeitlich, dass der Verdächtige den Sicherheitsbehörden bereits bekannt gewesen und in der Vergangenheit „durch ein hohes Maß an Straftaten und an Radikalisierung“ aufgefallen sei. Nach der Todesfahrt soll er zudem mit einer Machete weitere Menschen verletzt haben. 29 Opfer sind bereits bekannt.
Datenschutz für Mörder
Die Absurdität des gesetzlich verordneten Täterschutzes in Deutschland lässt sich möglicherweise am einfachsten anhand eines Tweets der Berliner Polizei demonstrieren, die den Täter zur Fahndung ausschreibt und um Mithilfe aus der Bevölkerung bittet, das Bild des Täters aber nicht im Internet zeigt – aus Datenschutzgründen. Leser fügten daraufhin das Bild des Täters selbst unter das Posting der Polizei ein.
Die Polizei in Deutschland muss also die Persönlichkeitsrechte von Tätern selbst auf der Flucht nach einem Mord noch schützen. Zu diesem Zeitpunkt haben alle Zeitungen in Deutschland das Fahndungsbild von Abdul B. längst auf den Startseiten und das Foto kursiert breit im Netz. Jeder darf dieses Bild teilen, nur die deutsche Polizei nicht.
Offene Grenzen bringen den Tod. Wie auf einer dunklen Perlenkette lassen sich inzwischen Attentate von Islamisten in Deutschland aufreihen.
Immerhin gestehen die Behörden diesmal rasch ein, dass „aufgrund des Anschlagsziels und der sich darstellenden Tatausführung“ von einem „Bezug zum Phänomenbereich religiöse Ideologie/ Islamismus nicht ausgeschlossen werden“ könne und man entsprechend nach einer Erstbewertung von Terrorismus oder politisch motivierter Gewaltkriminalität von einer bundesweiten Bedeutung ausgehe.
Floskeln und Textbausteine der Betroffenheit
Begriffe, die jene Politiker, die in Verantwortung stehen, zunächst lieber nicht in den Mund nehmen. Dort ist man noch damit beschäftigt, all jene Floskeln und Textbausteine zu verbreiten, die man offensichtlich standardmäßig im Repertoire besitzt. Da ist vom „mutmaßlichen Islamisten“ die Rede, davon, dass „unsere Art zu leben“ angegriffen worden sei, die man sich natürlich „nicht nehmen lassen will“. Man beschwört die „bunte Gesellschaft“, „Werte“ und „Vielfalt“. Begriffe, die nicht nur hohl und lächerlich erscheinen, sondern fast zynisch angesichts dessen, was inzwischen an Gewalt zum täglichen Alltag gehört.
Exemplarisch für den fortgesetzten Realitätsverlust vor allem Berliner Politiker darf an dieser Stelle der sogenannte „Queer-Beauftragte“ der SPD in Berlin, Alfonso Pantisano, zitiert werden.
Erst kürzlich hatte er betont, man sei politisch am meisten mit den Angriffen von „Konservativen, Rechtsextremen und Neonazis“ beschäftigt. Auf die Frage des Moderators, ob er das angesichts des aktuellen Anschlags durch einen Islamisten korrigieren wolle, verneint Pantisano mit der Begründung, er ordne Islamisten und religiöse Gruppen in die Kategorie „konservative Kräfte“ ein.
Islamisten sind jetzt auch Rechte. Die Queers for Palestine sind als weltweit auftretende Aktivisten nicht die einzigen Irren. Die Berliner holen auf.
Es reicht
Ich möchte diese Abduls und alle ihre Freunde nicht mehr in unserem Land haben. Sie töten unsere Kinder, zerstören unsere Kultur, vergewaltigen unsere Mädchen und kosten uns Geld, ohne jemals etwas zu unserer Gesellschaft beizutragen. Sie müssen raus. Für solche Sätze gerät man in Deutschland inzwischen offiziell ins Visier des Verfassungsschutzes, verlieren politisch Engagierte ihr passives Wahlrecht und riskieren ihre Arbeitsplätze, weil das Recht der Deutschen negiert wird, sich aussuchen zu dürfen, mit wem sie in einer täglichen Kulturgemeinschaft leben wollen.
Ein junger Mann, dessen Eltern offenbar als Flüchtlinge aus dem Libanon kamen, nutzt das Gastgeberland nicht etwa als Chance auf ein besseres Leben, sondern zum Töten jener, die seine Familie freundlich aufgenommen haben. Welcher Hass muss in diesen Milieus auf den westlichen Lebensstil herrschen, dessen Bequemlichkeiten man aber gerne mitnimmt?
Eine Politik, die diesen Wahnsinn befördert, statt ihn zu stoppen, muss abgewählt und ersetzt werden. Wenn Gesetze dem im Wege stehen, müssen sie geändert werden.
Erst vor wenigen Tagen ließ mit Marius Dick in Trier ein junger, ambitionierter, zielstrebiger junger deutscher Mann sein Leben, erstochen durch einen kaum viel älteren, der ebenfalls als vermeintlich schutzbedürftiger Minderjähriger freundlich in Deutschland aufgenommen worden war. Kein Tag vergeht ohne Messerstechereien, die es früher nicht gab, jeder kann inzwischen Zufallsopfer sein. Es reicht.

Viel Zeit hat Deutschland nicht mehr, um zu handeln. Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz ließ bislang keine Gelegenheit aus zu betonen, man habe die „Migrationswende“ erfolgreich eingeleitet. Wo denn?
Als Erfolg gilt inzwischen, wenn man es schafft, zumindest einen Flieger voller Intensivtäter aus dem Land zu schaffen oder dass weniger Menschen als früher illegal die Grenze überschreiten, während Hunderttausende abgeschoben werden müssten, um deutschem Recht zu entsprechen. Tatsächlich kommen allein durch den Familiennachzug weitere Hunderttausende zusätzlich ins Land, anstatt dass Menschen des Landes verwiesen werden.
Eine echte Wende wären jene Abschiebungen im großen Stil, die auch ein Friedrich Merz nach dem Schockmoment von Aschaffenburg den Bürgern im Januar 2025 versprochen hatte, sollte er zum Kanzler gewählt werden. Damals hatte ein Migrant eine Gruppe Kindergartenkinder in einem Park mit einem Messer angegriffen. Ein Kind starb und ein Familienvater, der helfen wollte, ebenfalls.
Sie wollen das Leben nehmen
Vor dem in Berlin eilig einberufenen Gedenkgottesdient für die Opfer des Terroranschlags am CSD sagte Merz in die aufgestellten Mikrofone, Taten wie diese hätten nur einen Zweck, sie wollten unsere Gesellschaft spalten und uns unsere wichtigsten Dinge nehmen: Offenheit und Freiheit. Das ist falsch. Sie wollen auch das Leben ihrer Feinde nehmen.
Wer mit einem Lieferwagen in eine Menschenmenge, in einen Weihnachtsmarkt oder in eine Demonstration fährt, will nicht abstrakte Begriffe oder die viel zitierten „Werte“ unserer Gesellschaft zerstören, sondern er will vor allem auch ganz banal töten. Wer mit Macheten um sich schlägt und Messer in Halsschlagadern und Brustkörbe rammt, will nicht Buntheit töten, sondern Menschen. Er will Leben nehmen und Blut fließen sehen.
Merz beschwor den Zusammenhalt über alle Parteigrenzen hinweg. „Wir sind mehr, wir sind stärker und wir halten zusammen.“ Man will nun alles tun, was nötig ist. Darauf könne man sich verlassen. Ach.
Gehört haben die Deutschen solch große Worte bereits mehr als genug. Die Mut- und Tatenlosigkeit, die regelmäßig daraufhin folgte, treibt derweil die Umfragen der AfD inzwischen bundesweit zu fast 30 Prozent Zustimmung.
Verlassen können sich die Deutschen leider aktuell vor allem darauf, dass die Islamisten im Land ihren eigenen Tatendrang bereits deutlich besser demonstriert haben als die wechselnden deutschen Regierungen.
Dieser Beitrag erschien erstamlig in englischer Sprache bei Statement






Anscheinend hat es der Terrorist darauf angelegt erschossen zu werden und damit laut Islam als Märtyrer zu gelten. Das kann dann als Selbstmordattentat bezeichnet werden wenn das so ist.
das Problem ist, dass er erschossen wurde. Denn man hätte ihn auch durch einen Beinschuss ausser Gefecht setzen und dann mittels langen Verhören mehr über diesen Fall heraus finden können. Wo er sich radikalisierte, bei welchen Organisationen er unterwegs war. Nun tut Dobrindt bereits den Fall als Tat eines "Einzeltäters" ab.